Best Case:
„Beyond the Postcard“

Projektteam im Austausch über soziale Innovation, nachhaltigen Tourismus und gesellschaftliche Wirkung.

Co-kreatives Design-Thinking für solidarischen Tourismus

Beyond the Postcard zeigt, dass Menschen auch auf Reisen gerne soziale Verantwortung übernehmen. Das Projekt lädt UrlauberInnen in Salzburg ein, über die “Postkartenidylle” hinauszublicken und auch die Lebensrealitäten hinter den Kulissen wahrzunehmen.

Illustration des Projekts Beyond the Postcard für solidarischen und nachhaltigen Tourismus in Salzburg.

Die Ausgangslage & Herausforderung

Die Tourismusstadt Salzburg ist schön, sauber und sicher. Auf den ersten Blick wirkt es für die meisten Reisenden wohl nicht, als wäre es nötig, hier “etwas zurückzugeben”. 

Aber: Salzburg ist ein Paradebeispiel für Destinationen, die oft einseitig wahrgenommen werden. Das wird der Realität nicht gerecht. Das wird keinem Ort der Welt gerecht. Denn auch in wohlhabenden Gegenden gibt es große Ungleichheiten.

Die Leitfrage: Wie kann Tourismus als globaler Wirtschaftszweig zu einem aktiven Player im Kampf gegen Ungleichheit werden? 

Das Problem: Es fehlte an einfachen, schnellen Möglichkeiten für Gäste, sich direkt am Reiseziel solidarisch einzubringen.

Co-Creation-Workshop mit kreativen Methoden und Design Thinking zur Entwicklung sozialer Innovationen.

Der Weg: Co-Creation & Design Thinking

Ein so komplexes gesellschaftliches Problem lässt sich nicht mit Standardlösungen vom Reißbrett lösen. Deshalb haben wir uns für einen ergebnisoffenen, nutzerInnen-zentrierten Entwicklungsansatz entschieden: Design Thinking.

In einem einjährigen, von der FFG geförderten Innovationsprozess haben wir das kreative Potenzial eines interdisziplinären Teams freigesetzt: Gemeinsam mit Beteiligten aus der Hotellerie, Tourismus und Sozialorganisationen, sowie mit Psychologie-Studierenden der Universität Salzburg, wurden die Bedürfnisse von Touristinnen erforscht, Prototypen für Ideen gebaut und getestet.

Das Ergebnis: Drei Hebel für die Praxis

Aus dem Prozess sind drei konkret greifbare Maßnahmen für einen nachhaltigen Wandel (SDG 10) entstanden:

Soziale Sehenswürdigkeit & Gastgeschenk: Sichtbarkeit für soziale Themen, gekoppelt mit einer direkten Spendenoption für Reisende.

+1-Hotelbuchung: Ein einfaches Modell für Hotels und Freizeitbetriebe, bei dem Gäste mit Kleinstbeträgen bei der Buchung bzw. Bezahlung Großes bewirken.

Solidarischer Stadtplan: Ein Salzburg-Guide, der Gäste gezielt zu verantwortungsvoll agierenden Shops, Restaurants und Kulturanbietern führt. (work in progress)

Digitale Spendenlösung für sozial verantwortungsvollen Tourismus im Projekt Beyond the Postcard.

Warum dieses Projekt wegweisend ist:

Co-kreativ & interdisziplinär: Die Lösungen wurden von Beteiligten und Betroffenen gemeinsam entwickelt – von der ersten Idee bis zur Umsetzung.

Mutig & visionär: Wir haben Denkmuster durchbrochen und gezeigt, dass Tourismus das Gemeinwohl aktiv stärken kann. 

Skalierbar: Ein innovatives Vorreiter-Konzept – das überregional und international Schule machen darf. 

Partizipativer Stadtrundgang im Rahmen des Projekts Beyond the Postcard in Salzburg.

Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie aus einer großen Fragestellung durch strukturiertes Design Thinking greifbare, tragfähige und sozial wirksame Innovationen entstehen.

Ob Tourismusverband, Kulturbetrieb, Unternehmen oder Regionalentwicklung: Wenn Sie Transformation anstoßen und gemeinsam mit ihren Zielgruppen Co-Creation live erleben wollen, lassen Sie uns ins Gespräch kommen.

Räume für Neues gestalten

Design-Thinking-Workshop mit Post-its zur Entwicklung innovativer Lösungen für nachhaltigen Tourismus.

Sie möchten als +1-Partner bei „Beyond the Postcard“ einsteigen oder ein eigenes Innovationsprojekt starten?  

Schreiben Sie mir eine Nachricht –
ich freue mich darauf!

Website zum Projekt: Beyind the Poscard